Als eine der bemerkenswertesten französischen Mandolinistinnen ihrer Generation vertritt Marine Moletto eine ambitionierte und zeitgenössische Vision ihres Instruments, die Virtuosität, Klangtiefe und künstlerisches Engagement vereint.
Ursprünglich aus Tende stammend, bildet sie sich am Konservatorium der Alpes-Maritimes, an der Rainier III Akademie in Monaco und am Conservatoire à Rayonnement Régional in Nizza aus, wo sie 2022 einen Master mit Auszeichnung in Musikpädagogik und -forschung in Partnerschaft mit der Universität Côte d'Azur erhält.
Als dreifache internationale Preisträgerin gewinnt sie 2023 den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Modena (Italien), nach einem 2. Preis in Schweinfurt (2021) und einem 2. Preis in Tokio (2022), und wird damit die erste Französin, die in allen drei Wettbewerben ausgezeichnet wird. Eingeladen von Clément Rochefort in die Sendung Générations auf France Musique, bestätigt sie eine wachsende nationale Anerkennung.
Als gefragte Solistin wird sie zu Festivals wie Corsica Cantabile (2024-2025), Les Estivales du Médoc 2025 an der Seite von Lorraine Campet (Kontrabass) und Marianna Bednarska (Marimba) sowie zum Septembre Musical de l'Orne im Duo mit der Gitarristin Anne-Sophie Llorens eingeladen. Sie tritt auch mit Orchester in bedeutenden Opernproduktionen wie Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart und Irrelohe von Franz Schreker auf und wurde insbesondere an die Oper Vichy eingeladen.
2025 erscheint ihr erstes Solo-Album Notes de Voyage, gelobt für die Poesie ihrer Interpretation und die Originalität eines Programms, das alte und zeitgenössische Repertoires verbindet.
Professorin am Conservatoire à Rayonnement Régional in Nizza sowie am Konservatorium der Alpes-Maritimes, engagiert sich Marine Moletto aktiv für die Entwicklung des Mandolinen-Repertoires. Sie ist Präsidentin der Vereinigung Les Sommets de la mandoline, die sich für die Verbreitung des Instruments durch Konzerte, pädagogische Aktionen und Regionalprojekte einsetzt.
Eine vielseitige Künstlerin, die sich sowohl als Solistin als auch in der Kammermusik zu Hause fühlt, etabliert sie sich heute als eine der wichtigsten Botschafterinnen der Mandoline auf französischen und internationalen Bühnen.


